Die CDU-Mitglieder trafen sich zu einer Mitgliederversammlung im Misburger Bürgerhaus, um sich dort inhaltlich und personell auf die bevorstehende Kommunalwahl vorzubereiten. Zur Spitzenkandidatin für den Stadtbezirksrat Misburg-Anderten wurde die 33-jährige Sahra Spoida gewählt. Sie möchte die Nachfolge von Klaus Dickneite antreten. So soll erstmals eine Bezirksbürgermeisterin die Geschicke des Stadtbezirks lenken. Spoida ist im Stadtbezirk aufgewachsen, ging in Anderten und Misburg zur Schule und wohnt in Misburg-Süd. Sie ist als stellvertretende Teamleitung im öffentlichen Dienst tätig.

„Als Stadtbezirk am Stadtrand dürfen wir uns nicht von der Stadtmitte abhängen lassen. Auch ein dörflicher Charakter, besonders in Anderten, braucht eine gute Infrastruktur, um für die Zukunft den Anschluss nicht zu verlieren. Dafür möchte ich mich gerne einsetzen. Gleichzeitig sind mir soziale Aspekte des Zusammenlebens wichtig. Hier sind es einmal junge Familien, die gute und moderne Schulen benötigen oder auch ansprechende Spielplätze sowie Schwimm- und Sporthallen. Aber ich möchte mich auch für ältere Menschen einsetzen, sodass sie Strukturen vor Ort finden, die ihnen ein selbstständiges Leben möglichst lange ermöglichen. Das sehe ich auch an meiner eigenen Familie. Sei es durch Barrierefreiheit oder auch Einkaufmöglichkeiten und Ärzte vor Ort sowie einen Bürgerservice in Form eines mobilen Bürgeramtes“, so Sahra Spoida.

Die Mitglieder sprachen sich ferner für Patrick Hoare als Spitzenkandidaten für den Rat der Landeshauptstadt Hannover und somit Nachfolger für die nicht wieder kandidierende Ratsfrau Kerstin Seitz aus. Hoare, 33 Jahre alt, wohnt in Misburg und ist seit 2012 Vorsitzender der örtlichen CDU sowie seit 2016 Vorsitzender der CDU-Bezirksratsfraktion Misburg-Anderten. Er ist beruflich als Projektmanager in einem Projektentwicklungs- und Immobilienunternehmen in Hannover tätig. 

„Gerne möchte ich die Interessen unseres Stadtbezirkes im Stadtrat vertreten. In den letzten Jahren ist im Stadtbezirk ein Investitionsstau aufgetreten. Notwendige Arbeiten an Bauten und Infrastruktur im Stadtbezirk blieben aus. Umso mehr ist es begrüßenswert, dass jetzt endlich viele Neubauten anstehen: das Misburger Bad, das Kurt-Schwitters-Gymnasium, das Schul- und Sportzentrum Anderten, das Feuerwehrhaus Misburg oder die Sanierung des Bürgerhauses und des Rathauses. Wichtig ist aber auch die Weiterentwicklung im Bereich Gewerbe, Industrie und Einzelhandel. Dies muss im Einklang mit Umweltaspekten und verkehrlichen Rahmenbedingungen geschehen. 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.